Landesverband Bayern

Zehn Forderungen zur Inklusion

Mit dem Begriff "Inklusion" wird ein Perspektivwechsel im Zusammenleben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen beschrieben, der über Integration hinaus geht. Im Fokus stand bislang die individuelle Teilhabefähigkeit von Menschen mit Beeinträchtigungen. Dabei ging es in erster Linie um die Integration in bestehende Strukturen und den Ausgleich von Nachteilen. In der Inklusionsdebatte tritt der Blick auf die Möglichkeiten zur Teilhabe neu hinzu: Wie müssen die Strukturen in unserer Gesellschaft umgestaltet werden, damit sich Menschen mit Beeinträchtigungen am Alltagsleben beteiligen können, ohne auf Hindernisse zu stoßen? Im Unterschied zu Integration bedeutet Inklusion, die Teilhabefähigkeit der/des Einzelnen und die Teilhabemöglichkeiten der Gesellschaft in Einklang zu bringen.

 

1. Inklusion braucht Menschen mit Beeinträchtigungen als Experten
2. Inklusion braucht eine Gesellschaft, die sich ihrer Exklusion
    bewusst ist

3. Inklusion braucht neue strukturelle Rahmenbedingungen in der
    Gesellschaft

4. Inklusion muss eine Verpflichtung für den Sozialstaat sein

5. Inklusion braucht zur Verwirklichung den Sozialraum

6. Inklusion braucht Partnerschaft

7. Inklusion braucht selbstkritische Leistungsanbieter

8. Inklusion braucht konkrete Praxis und Modelle

9. Inklusion betrifft alle, nicht nur Menschen mit Beeinträchtigung

10. Inklusion braucht Augenhöhe und Selbstbestimmung

 

undefinedHier können Sie die vollständigen zehn Forderungen herunterladen.

   

10 Forderungen zur Inklusion in Leichter Sprache

Unsere 10 Forderungen zur Inklusion sind jetzt auch in Leichte Sprache übersetzt worden.

undefinedDiese können Sie hier herunterladen.